Le Havre, Weltkulturerbe

Ville moderne

Eine moderne Stadt am Meer

An der Mündung der Seine, eingebettet zwischen Land und Meer, liegt die wiederaufgebaute, moderne und monumentale Hafenstadt Le Havre.

Nördlich am grünen Hang liegen die Villen, im Innern der Stadt sind noch immer die alten Becken zu finden, Spiegel der Gezeiten.

Die Stadt lebt im Rhythmus der, wie die Fähre, kommenden und gehenden Schiffe. In der Ferne sieht man an der Mündung entlang ziehende Silhouetten von Frachtern und Containerschiffen, im Hafen stehen riesige Containerbrücken und überall glänzende die Lichter der Stadt.

« Ich möchte etwas vollständig Neues und Langlebiges erbauen. Wenn wir schon am Nullpunkt angekommen sind, dann können wir auch davon profitieren und für große Städte und Häfen neue zukunftsweisende Grundlagen schaffen, Le Havre wird so eine Stadt werden…

… Ich sehe eine Häuserfront am Meer in der alle Monumente der Stadt vereinigt sein werden. Sie wird die Schiffe bis zur Hafeneinfahrt begleiten. Büros der Reeder, der Händler und Industrien liegen in hohen Türmen. Sie werden die Wohnhäuser, mit nicht mehr als fünf oder sechs Etagen, hoch überragen. » Auguste Perret.

Die Qualität des Stadtbildes entsteht durch harmonischen Wechsel weiter, enger, durchgehender oder segmentierter Perspektiven.

Geographie, Hafen und das aufgebaute Stadtzentrum bilden eine visuelle Einheit. Das Muster aus vollen und leeren Flächen wird mit einem Blick als etwas Ganzes und Einheitliches aufgenommen. Verschiedene Blickpunkte harmonisieren und bilden ein transparentes einheitliches Stadtbild.

In der Stadt wiederholt sich das orthogonale Raster wie bei einem Spiel. Der Blick gleitet über bebautes Land, man ist überrascht und schließlich eingenommen.

In der Stadt ist Platz für den Himmel, der wie ein Rahmen über dem Stadtbild liegt. Die Gebäude lassen den Blick auf Innenhöfe frei.

Die « Skyline » der aufgebauten Stadt mit ihren Terrassendächern bildet gen Himmel rechtwinklige Umrisse.